THW bei Waldbrand-Übung fest mit involviert

Bei einer von der Feuerwehr Bad Lippspringe geplante Übung zur Bekämpfung von Waldbränden war auch das THW Paderborn eine feste Größe bei der Bereitstellung von Löschwasser.

Die Auswirkungen von weniger Niederschlag und damit länger anhaltenden Trockenperioden haben sich letztens erst im Osten Deutschlands gezeigt, als es schon früh im Jahr den ersten größeren Waldbrand gab.

Auch hier in der Region steigt mehr und mehr das Risiko. Die Feuerwehr Bad Lippspringe – als ein Anrainer am Truppenübungsplatz Senne mit hoher Brandgefahr – hatte daher eine umfangreiche Waldbrand-Übung geplant. Mit im Übungseinsatz waren die Feuerwehren Schlangen und Neuenbeken und eben auch das THW Paderborn.

Der Schwerpunkt lag hier besonders auf der Wasserversorgung in abgelegene Waldgebiete. Auslöser des Szenarios war eine defekte Ballenpresse auf einem Stoppelfeld, die ein Vegetationsfeuer entfacht hatte, das sich in das naheliegende Waldgebiet ausbreitete.

Die ersten Einsatzkräfte starteten sofort mit den Löscharbeiten. Eine Erhöhung der Alarmstufe sorgte zügig für das Eintreffen weiterer Kräfte.

Das THW Paderborn rückte mit Helfern der Fachgruppen Räumen (R) und Wasserschaden/Pumpen (W/P) aus.

Dabei wurde der Wechsellader der Fachgruppe Räumen, bestückt mit einem 8000 Liter Tank, im Pendelverkehr für den Transport von Löschwasser verwendet. Ebenso der Kipper mit der Möglichkeit, 6000 Liter zu transportieren. Ein 24000 Liter Faltbehälter der W/P diente als Pufferbecken. Hier konnten die Einheiten der Feuerwehr Löschwasser entnehmen zur Brandbekämpfung.

Mit der Übung, die über einen ganzen Vormittag verlief, sollte vor allem das Zusammenspiel der verschiedenen Einheiten praktiziert werden.

    Im Hintergrund der Wechsellader mit 8000 Liter Tank, im Vordergrund der 24000 Liter fassende Faltbehälter. So unterstützte das THW die Übung mit der Bereitstellung von Löschwasser.