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09.06.2017 21:53
Kategorie: Jugend
Von: THW Lippstadt

Kleine Helfer stehen den Großen in Nichts nach


Foto: THW Lippstadt

Foto: THW Lippstadt

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Über 70 Jugendliche des THW aus den Ortverbänden Lippstadt, Paderborn, Meschede und Warburg bezogen Quartier auf dem Gelände des Nördlichen Schützenbundes an der Üdener Straße.

Am Freitag ging es noch gemächlich zu, mit dem Aufbau der Zelte und einem ersten Kennenlernen am Lagerfeuer.

Doch der Samstag hatte es dann in Sich. In jeweils gemischten Teams galt es vier verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Mit viel technischem Know-how und starkem Team Play machten sich die Jugendlichen ans Werk.

Neben dem Bau eines Gleiswagens aus dem Einsatzgerüstsytems (EGS) auf der OV eigenen Gleisanlage, und dem Bau eines Hochwassersteges aus Holz, waren noch zwei besonders kniffelige Aufgaben zu lösen. Auf dem Hof Berglar musste Übungspuppe Eckardt vom Heuschober mittels dem Leiterhebel gerettet werden. Eckardts Partnerin Gudrun befand sich allerdings im Schoss Keller von Schloss Overhagen. Und klemmte unter einem Betonklotz fest. Diesen galt es mit Mittel aus dem Gerätekraftwagen I (GKW I) anzuheben um somit Gudrun zu befreien.

Die Übung im Schlosskeller war dabei mit Abstand die schwierigste, da erst vor Ort eine Lageerkundung durch die Jugendhelfer vorgenommen werden musste und dann alle Hilfsmittel wie Hebekissen, Hydrostempel, Beleuchtung und Schleifkorbtrage in den verwinkelten Keller geschafft werden durften. Allerdings waren hier auch die Sommerlichen Temperaturen  am ehesten zu ertragen. Denn die Wärme war mit die größte Herausforderung. Daher achteten alle Übungsleiter und Betreuer, peinlichst genau da drauf, dass vor, nach und während der Übungen genug Wasser getrunken wurde.

Nach so viel Aktion, gab es dann erstmal eine große Portion Eis und ein kühlendes Bad in der Lippe, bevor man dann am Lagerfeuer noch etwas fachsimpelnd den Tag ausklingen ließ.

Am Sonntagmorgen gab es für alle noch ein kräftiges Frühstück, damit alle genug Power hatten, um noch das Lager abzubauen. Denn eine große Unwetterfront näherte sich dem Kreis Gebiet und daher war Eile geboten alles noch trocken auf die Autos verlasten zu können.

Fazit der drei Tage: Es war super, jeder hat eine ganze Menge gelernt, das Team Play  hat funktioniert. Besonders begeisterst war Bezirkjugendleiter Daniel Hesse von den älteren Jugendhelfern, die sich die ganzen drei Tage um die Jüngeren gekümmert haben. Das war toll mit anzusehen.

 

Großen Dank gilt dem nördlichen Schützenbund Lippstadt, dem Schloss Overhagen und der Familie Berglar für die unkomplizierte Möglichkeit der Unterbringung und Übungsmöglichkeit.


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