Blaulichtgottesdienst in der Libori-Woche ist schon Tradition

Zu Libori, der fünften Jahreszeit in Paderborn, stehen Kirmes, Kultur und Kirche eine Woche im Mittelpunkt. Hier ist auch der gemeinsame Gottesdienst der Blaulichtfamilie eine feste Institution und Tradition geworden.

In seiner Predigt brachte Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz es auf den Punkt, als er sagte: „Gott sei Dank, dass es Sie gibt“, und sprach damit alle vertretenen Organisationen der Blaulichtfamilie an. „Sie stehen mittendrin; zwischen Gefahr und Rettung, zwischen Angst und neuem Vertrauen, manchmal sogar zwischen Leben und Tod.“ Er bedauerte sehr, dass es bei der Arbeit der Rettungs- und Hilfsorganisationen leider auch immer wieder zu Übergriffen gegen die Helfenden komme. Dabei seien sie die, die wie auch auf Libori im Stillen Präsenz zeigen. Sie versehen ihren Dienst, wenn andere feiern und sind da, wenn andere ihre Hilfe brauchen.

Wie groß die Blaulichtfamilie ist, zeigte sich im Dom an den vielen verschiedenen Uniformen. Polizei, Feuerwehr, das THW, die verschiedenen Rettungsorganisationen, Notfallseelsorger, Bundeswehr. Sie alle haben eins gemeinsam: „Sie sind da, wenn sich von einer Sekunde auf die andere alles verändert.“, so Bentz in seiner Predigt.

Am Ende dankte der NRW-Innenminister Herbert Reul allen für ihr Engagement und lobte die Predigt des Erzbischof mit „da wurde alles gesagt und das muss ich nicht wiederholen. Passen Sie gut auf sich auf.“

 

Fotos: M. Aßhauer, Erzbistum Paderborn

Pressemeldung des Erzbistum Paderborn auch unter:

https://www.erzbistum-paderborn.de/news/das-blaulicht-ist-eine-besondere-farbe-des-lichtes-jesu/

    Die "Blaulichtfamilie" nach dem Gottesdienst im Hohen Dom
    Politik trifft Kirche: NRW-Innenminister Herbert Reul im Gespäch mit Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz