Safety days 2019 in Paderborn

Vom 22. bis 24. März fanden an der Universität Paderborn erstmalig die safety days 2019 statt. Unter dem Motto „Informationstechnologie trifft zivile Gefahrenabwehr“ beschäftigten sich diese interdisziplinär mit Themen rund um den Bevölkerungsschutz. Das Technische Hilfswerk Paderborn war ebenfalls mit einer Präsentation auf dem Außengelände und einer Aufgabe beim 48 Stunden Hackerton beteiligt.

Der Freitag stand im Zeichen eines Fachkongresses. Im Foyer hatten verschiedene Organisationen und Projekte Stände aufgebaut und präsentierten ihre Lösungen zur Unterstützung von Einsatzkräften oder der Zivilbevölkerung. In drei Blöcken gab es verschiedenste Vorträge zu den Aktuellen Themen im Bevölkerungsschutz. Als Gastredner war ebenfalls der Präsident der Bundesanstalt THW, Albrecht Brömme, anwesend. Eingerahmt von Rednern des DRK und der Feuerwehr schlug er einen Bogen von der Vergangenheit der Informationstechnologie in die Zukunft. So könne er sich vorstellen, dass in Zukunft Roboter lebensgefährliche Arbeiten übernehmen.

Nach Abschluss des Fachkongresses startete der 48h Hackerton. Ein Wettbewerb zur Entwicklung von neuen Lösungen für Probleme aus dem Bereich der zivilen Gefahrenabwehr. Das THW stelle die Aufgabe, eine App zu entwickeln, die die Führungskraft beim Planen von Pumpenstrecken unterstützen kann. Hierzu sollte anhand einer Karte im ersten Schritt ein Weg festgelegt werden. Anhand von zuvor hinterlegten Pumpen und Schläuchen, dem Höhenprofil des Weges und einer zu erreichenden Förderleistung sollte dann die Strecke geplant werden. Am Ende sollte dem Anwender eine Aufstellung des verwendeten Materials nebst wichtigen Informationen wie elektrischer Leistung und Anschlüssen angezeigt werden.

Das Ziel wurde innerhalb der 48h zwar nicht ganz erreicht, die Grundlagen sind aber gelegt und sollen in Zukunft weitergeführt werden. Langfristig soll so eine App entstehen die deutschlandweit vom THW eingesetzt werden kann und das Planen von längeren Förderstrecken vereinfachen kann. Sowohl die Veranstalter als auch die Teilnehmer gingen mit einem positiven Fazit aus der Veranstaltung und fassten bereits die nächsten safety days 2021 ins Auge.

  • Bild: Universität Paderborn, Simon Ratmann

  • Bild: Universität Paderborn, Simon Ratmann

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