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Gemeinsame Übung von THW, Feuerwehr und DRK

Fotos: THW/Thomas Thissen

Bus Szenario

AGT - FW - THW

DRK BHP

Koordination

Teamwork

Nebelmaschine

Busfahrer

EGS - Rettung

EGS - Plattform

DRK BHP mit Zelt

DRK Verletztenversorgung

Im Tunnel

DRK

Bus anheben

Im Bus

Höhenrettung

DRK BHP

AGT Team

AGT Team

LKW Fahrer

THW Fahrzeuge

Unfallszenario

Letztes Wochenende hatte das Technische Hilfswerk (THW) aus Paderborn die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Borchen und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus Paderborn zu einer gemeinsamen Übung auf das THW Gelände in Paderborn eingeladen.

Das THW war mit 25 Helfern vor Ort, einem Zugtrupp sowie drei Bergungsgruppen, die Feuerwehr Borchen mit 14 Helfern, ebenfalls mit einem Zugtrupp und zwei Löschgruppen und das DRK mit 8 Sanitätshelfern. Für die Verletztendarstellung sorgte das DRK mit Unterstützung der THW-Jugend aus Paderborn mit zusammen 12 Personen.


Im ersten Teil der Übung erwartete die Helfer ein gestreutes Unfallszenario mit einem LKW, einem Schulbus mit Kindern und einem Gefahrgutanhänger.

Der Anhänger war umgekippt und brannte teilweise. Im Bus waren mehrere Kinder mit leichten bis schweren Verletzungen verstreut sowie der stark verletzte Busfahrer auf dem Fahrersitz.
Der LKW-Fahrer hatte schwere Verletzungen die eine aufwendige Rettung nötig machen.

Nachdem die Zugtrupps von Feuerwehr und THW die Lage erkundet und sich einen Überblick über die verletzten Personen verschafft hatten, wurde die Feuerwehr mit dem HLF10 zur Rettung der Personen aus dem Bus eingesetzt. Das LF20 der Feuerwehr rückte dann zur Brandbekämpfung mittels Wasser und Schaum zum Anhänger aus. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Eine Bergungsgruppe des THW baute inzwischen ein Zelt für die Patienten des DRK auf, welches schon einen provisorischen Behandlungsplatz eingerichtet hatte. Eine weitere Bergungsgruppe unterstützte die Feuerwehr bei der Rettung der Kinder aus dem Bus. Zugleich bauten weitere THW Helfer mit Hilfe des Einsatz-Gerüst-Systems (EGS) eine Plattform neben das Fahrerhaus des LKW um einen besseren und schonenden Zugriff zum Fahrer zu bekommen.

Die Feuerwehr hatte inzwischen auch den Bus seitlich angehoben und unterbaut um eine dort liegende Person bergen zu können. Das DRK Team hatte alle Hände voll zu tuen die Verletzten zu behandeln und weiter zu versorgen. Nach den Personenrettungen wurde gemeinsam von Feuerwehr und THW der Gefahrgutanhänger mit Hilfe von Hebekissen und einem Seilzug aufgerichtet.


Im zweiten Teil wurde der Übungsort in die Tunnelanlage auf dem THW Gelände verlegt. Diese war mit Nebelmaschinen "verraucht" worden und es sollten dort vermisste Personen gerettet werden.

Aufgabe war nun für die Feuerwehr und das THW, dort befindliche Personen zu finden, zu retten und dem DRK zur weiteren Behandlung zu übergeben.

Hier kamen nun die Atemschutz Geräteträger (AGT) von Feuerwehr und THW zum Einsatz. Gemeinsam, unter Führung der Feuerwehr, wurden zuerst AGT-Trupps der Feuerwehr in das Tunnelsystem geschickt um dort ein Feuer zu löschen. Danach wurden gemeinsame AGT-Trupps von Feuerwehr und THW zur Rettung mehrere Personen aus dem Tunnelsystem eingesetzt.

Die Verletzten wurden mittels Schleifkörben aus dem Gefahrenbereich heraus transportiert und dann dem DRK übergeben, welches wieder einen Behandlungsplatz aufgebaut hatte.

Die Rettung gestaltete sich teilweise sehr schwierig. Das Tunnelsystem ist verwinkelt und liegt auf verschiedenen Ebenen. Weiterhin ist mit voller Atemschutzausrüstung die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Hier konnte das sehr gut funktionierende Teamwork zwischen Feuerwehr und THW seine Schlagkraft unter Beweis stellen.

Zum Ende des zweiten Teils wurde noch eine gemeinsame Höhenrettung einer Übungspuppe durch Feuerwehr und THW aus dem Übungsturm durchgeführt.

Den Abschluss der Übung bildete eine gemeinsam Besprechung, in der Verbesserungsmöglichkeiten angesprochen, sowie eine sehr positive Übungsbilanz gezogen wurde.

Alle Beteiligten waren sich einig, weitere gemeinsame Übungen zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Hilfsorganisationen durchzuführen, insbesondere da sich das Gelände des THW Ortsverbandes in Paderborn durch seine Ausstattung hervorragend für verschiedene Übungsszenarien eignet.

Hartmut Dahm, Ortsbeauftragter des THW Paderborn bedankte sich bei allen Helfern für die gelungene Übung und sagte zum Abschluss, speziell zu den Kameradinnen und Kameraden von Feuerwehr und DRK, "Ihr seid jederzeit herzlich willkommen bei uns!".

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