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Anhaltende Trockenheit gefährdet Wasserabgabe

Die anhaltende Trockenheit im Jahr 2018 macht den Talsperren und Zuflüssen der Weser immer mehr zu schaffen. Die Pegel sinken kontinuierlich. Für die Diemeltalsperre hat das Wasserschiffahrtsamt Hannoversch Münden nun das THW um Hilfe gebeten.

Die Diemeltalsperre liegt auf der Grenze von Hessen und NRW in der Nähe von Brilon. Sie ist eine der Talsperren die mit ihrem Wasser die Binnenschiffahrt auf der Weser stützt. Weiterhin sind viele Kläranlagen und Industriebetriebe von ihr abhängig. Sollte der Pegel der Diemeltalsperre weiter sinken, steht nur noch ein Ablauf zur Verfügung um die nachgelagerte Diemel zu speisen. Damit würde die Abgabemenge unter die Mindestabgabemenge fallen und ökologische aber auch ökonomische Schäden wären nicht mehr auszuschließen.

Daher wurden nun durch das THW auf Anforderung des Wasserschiffahrtsamtes 20 Tauchpumpen in Stellung gebracht um bei Bedarf das Wasser durch die höher gelegenen Abläufe pumpen zu können. Gemeinsam haben Sie eine Pumpleistung von 48.000 l/min. Zusätzlich steht ein Pufferbecken bereit um die Diemel im Notfall 24 Stunden mit Wasser versorgen zu können.

Gemeinsam mit den Ortsverbänden aus Korbach, Bad Wildungen, Kassel und Alsfeld, sowie auf NRW-Seite Arnsberg, Mühlheim a. d. Ruhr und Oelde bauten die THW-Helfer am Wochenende eine schwimmende Plattform vor der Staumauer auf. An ihr wurden die Tauchpumpen befestigt. Ein Steg zum Land dient als Kabeltrasse für die mehr als daumendicken Stromkabel. Insgesamt kommen bei einem Einsatz 3 Netzersatzanlagen mit rund 430 kVA Leistung zum Einsatz. Genug Strom um mehrere Straßenzüge mit Strom zu versorgen. 

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